LITERATUR WORKSHOPS
DER ANFANG VOM ENDE ... - Sandra Lüpkes „Seit Jahren habe ich die Seiten auf meinem Schreibtisch, schaffe es aber nicht, das Buch zu Ende zu schreiben.“ Diesen Satz hört die Schriftstellerin Sandra Lüpkes oft, wenn ihr ambitionierte Neu-Autoren ihr Leid klagen. Die Idee ist da, die ersten Kapitel längst geschrieben und dann endet das Manuskript unvollständig in der Schublade. Das Schwierigste am Romanschreiben ist nicht der Anfang und nicht die Auflösung am Schluss, sondern der Mittelteil. Es ist ein Kraftakt, den Spannungsbogen zu halten, wenn zwischen Einleitung und Showdown mehr als hundert Seiten liegen. Woran liegt das? Und wie kann man diese Phase überwinden und den Traum vom eigenen Buch verwirklichen? Das Roman-Seminar richtet sich an alle, die bereits die ersten 30 Seiten ihres Romans bereits geschafft haben und Motivation zum Weiterschreiben brauchen. In der Gruppe und in Einzelgesprächen kommen die Teilnehmer dem Grund für die Schreibkrise auf die Schliche: Fehlt es an Konflikt? Reicht das Thema nicht? Oder, im Gegenteil, ist die Story schon überfrachtet? Ziel ist es, den roten Faden wieder zu entdecken, der durch die Geschichte leiten wird.
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TATORT SPIEKEROOG - Insa Popken/Jürgen Müller-Popken Opfer, Täter und Motiv - ist das schon alles? Anders als andere Literaturgattungen braucht ein guter Krimi klar definierte Regeln und eine sorgfältige Planung: „Was ist ein guter Tatort?“, „Wie viel soll über die Protagonisten bekannt sein, damit es spannend bleibt?“ In der Schreibwerkstatt lernen Freunde des Wortes alles Wissenswerte rund um den Krimi. Im „Außen-Einsatz“ auf Insel-Spaziergängen lassen sich Details lebendig recherchieren: „Welche Wege ist das Opfer gegangen?“ und „Was genau passierte in den Dünen?“ Im „Innen-Einsatz“ werden die frischen Ideen verarbeitet. Abschließend erlaubt eine Lesung im inszenierten Ambiente einen spannenden Einblick in die neuen Insel-Krimis.
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BLUT GELECKT, STIFT GEZÜCKT - Jürgen Kehrer „Es waren nur noch wenige Schritte, die den einsamen Deichwanderer von diesem seltsam verkrümmten Etwas dort am Spülsaum des Wattenmeeres trennten. Er hatte es nicht eilig, er konnte sich denken, dass er gleich seine erste Leiche zu Gesicht bekommen würde…“
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Galerie und Künstlerhaus Spiekeroog
Achter d' Diek 3
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