54 Grundschulen begeisterten sich für Emil Nolde-Malwettbewerb
Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog gibt Gewinner-Klassen bekannt
Bremen, 28.08.09 – Erst kamen sie vereinzelt, dann in ganzen Stapeln. Insgesamt 54 Postsendungen – großformatige, dünne Pakete und kleine Rollen fanden bis zum Einsendeschluss, 24. Juni 2009, ihren Weg in die Martinistraße 34, in Bremen. Von der Leuchtkraft der farbintensiven Aquarelle des großen Expressionisten Emil Nolde inspiriert, hatte die Geschäftsstelle des Galerie- und Künstlerhauses Spiekeroog 700 Grundschulen im gesamten norddeutschen Raum zum großen Malwettbewerb „Emil Nolde macht Schule“ eingeladen - im Vorfeld der ersten Nolde-Ausstellung im Frühjahr. Als Kunstbotschafterin begleitete Eske Nannen, Geschäftsführerin der Kunsthalle Emden, den Malwettbewerb, um ein Zeichen für die kulturelle Bildung junger Menschen zu setzen. Aufgabe war es, im Stil von Emil Nolde zu malen – mit Aquarell- oder Wasserfarben im Format DIN A3. Drei Bilder sollten stellvertretend für die ganze Klasse eingereicht werden. Das Motiv war offen, um größtmögliche Gestaltungsfreiheit zu gewähren, im Vordergrund stand die Farbe als Ausdrucksmittel.

2. Klasse der Grundschule Kirchweyhe, Kunstunterricht
Kunterbunt und in leuchtenden Farben gemalt, kam ein ums andere Bild aus den Paketen zum Vorschein: Auf Papier, Leinwand, Japan-Papier, mit einem Faltschiffchen versehen, in ein Passepartout gefasst und sogar laminiert, damit die Farben besser leuchten. Kraniche, Leuchttürme, Farblandschaften und immer wieder Blumen – eines der Lieblingsmotive Noldes. Auch die Titel der eingereichten Werke bewiesen kreatives Potenzial: „Kraniche im Waller Fleet“, „Huhn und Schlange“, „Morgenstimmung“ oder „Obstgarten“. Die Jury des Malwettbewerbs – unter anderem Karen Flau, Künstlerische Leitung des Galerie- und Künstlerhauses Spiekeroog und Engelbert Sommer, Leiter der Malschule der Kunsthalle in Emden, hatten kein leichtes Spiel.
Die Beschäftigung mit Leben und Werk des großen Aquarellisten machte den Teilnehmern großen Spaß. Das belegten auch die vielen Briefe und die liebevolle Aufbereitung des Kunstunterrichts in Text und Bild. Emil Nolde passte einfach gut ins Konzept. Nach Bewegungsmännchen à la Keith Haring, Riesenbildern nach Piet Mondrian, bunten Tieren von Franz Marc, dem Malen mit der Schere wie Henri Matisse und dem Zeichnen erfundener Maschinen nach Leonardo da Vinci – stand Emil Nolde im Mittelpunkt des Unterrichts – wie Kirsten Schmoll, eine sehr engagierte Lehrerin aus der Grundschule Nordholz schrieb. Von der Entstehung der Schülerwerke erhielten die Organisatoren erfreulicherweise einen lebendigen Eindruck: „Die Kinder probierten aus, wie viel Wasser ein Blatt verträgt, ließen und Farben ineinander laufen und waren überrascht, wie die Bilder nach dem Trocknen aussahen“.
Bremen, 28.08.09 – Erst kamen sie vereinzelt, dann in ganzen Stapeln. Insgesamt 54 Postsendungen – großformatige, dünne Pakete und kleine Rollen fanden bis zum Einsendeschluss, 24. Juni 2009, ihren Weg in die Martinistraße 34, in Bremen. Von der Leuchtkraft der farbintensiven Aquarelle des großen Expressionisten Emil Nolde inspiriert, hatte die Geschäftsstelle des Galerie- und Künstlerhauses Spiekeroog 700 Grundschulen im gesamten norddeutschen Raum zum großen Malwettbewerb „Emil Nolde macht Schule“ eingeladen - im Vorfeld der ersten Nolde-Ausstellung im Frühjahr. Als Kunstbotschafterin begleitete Eske Nannen, Geschäftsführerin der Kunsthalle Emden, den Malwettbewerb, um ein Zeichen für die kulturelle Bildung junger Menschen zu setzen. Aufgabe war es, im Stil von Emil Nolde zu malen – mit Aquarell- oder Wasserfarben im Format DIN A3. Drei Bilder sollten stellvertretend für die ganze Klasse eingereicht werden. Das Motiv war offen, um größtmögliche Gestaltungsfreiheit zu gewähren, im Vordergrund stand die Farbe als Ausdrucksmittel.

2. Klasse der Grundschule Kirchweyhe, Kunstunterricht
Kunterbunt und in leuchtenden Farben gemalt, kam ein ums andere Bild aus den Paketen zum Vorschein: Auf Papier, Leinwand, Japan-Papier, mit einem Faltschiffchen versehen, in ein Passepartout gefasst und sogar laminiert, damit die Farben besser leuchten. Kraniche, Leuchttürme, Farblandschaften und immer wieder Blumen – eines der Lieblingsmotive Noldes. Auch die Titel der eingereichten Werke bewiesen kreatives Potenzial: „Kraniche im Waller Fleet“, „Huhn und Schlange“, „Morgenstimmung“ oder „Obstgarten“. Die Jury des Malwettbewerbs – unter anderem Karen Flau, Künstlerische Leitung des Galerie- und Künstlerhauses Spiekeroog und Engelbert Sommer, Leiter der Malschule der Kunsthalle in Emden, hatten kein leichtes Spiel.
Die Beschäftigung mit Leben und Werk des großen Aquarellisten machte den Teilnehmern großen Spaß. Das belegten auch die vielen Briefe und die liebevolle Aufbereitung des Kunstunterrichts in Text und Bild. Emil Nolde passte einfach gut ins Konzept. Nach Bewegungsmännchen à la Keith Haring, Riesenbildern nach Piet Mondrian, bunten Tieren von Franz Marc, dem Malen mit der Schere wie Henri Matisse und dem Zeichnen erfundener Maschinen nach Leonardo da Vinci – stand Emil Nolde im Mittelpunkt des Unterrichts – wie Kirsten Schmoll, eine sehr engagierte Lehrerin aus der Grundschule Nordholz schrieb. Von der Entstehung der Schülerwerke erhielten die Organisatoren erfreulicherweise einen lebendigen Eindruck: „Die Kinder probierten aus, wie viel Wasser ein Blatt verträgt, ließen und Farben ineinander laufen und waren überrascht, wie die Bilder nach dem Trocknen aussahen“.

1. Preis: Grundschule Kirchweyhe, 2. Preis: Grundschule Weener
3. Preis: Grundschule Pulverberg, Bremen
„Wir haben gelernt, dass man an einem Bild länger malen muss, damit es so aussieht, wie man es schön findet. Die Aquarellfarbe macht manchmal selbst etwas, weil sie so fließt, wie sie will.“ Ein Lern-Effekt, der der Klasse 2b aus der Grundschule Kirchweyhe bei Bremen zum Erfolg geführt hat. Neben drei überzeugenden Bildern und einer ausführlichen Dokumentation mit vielen Fotos reichten Lehrerin Christel Radtke und Kunsttherapeutin Silke Stehmeier sogar kreative Wortspiele der jungen Künstler ein: Elfchen, entzückende Gedichte aus elf Wörtern. Zur Belohnung lud das Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog die 22 Schüler der Siegerklasse mit Begleitung zu einem „Inseltag mit Emil Nolde“ ein - einem Ausflug mit Bus, Schiff und Verpflegung, die Führung durch die Ausstellung „Emil Nolde – Die Kraft der Farbe“ inklusive. Beeindruckt war die Jury auch von den Einsendungen der Klasse 3b von Liane Ibsen aus der Grundschule Weener, die mit dem 2. Preis prämiert wurde. Sie belohnte die Kunsthalle in Emden, Kooperationspartner der Künstlerhaus-Initiative, mit einer Einladung mit einem “kreativen Tag” in der Malschule nebst Ausstellungsführung. Der 3. Preis ging an die Klasse 1c der Grundschule von Uta Wolter, Aquarellfarben und Aquarellblocks zur Unterstützung des talentierten Nachwuchses.
Drei Grundschulen werden für ihren Einsatz belohnt:
1. Preis: Grundschule Kirchweye, Weyhe: 2. Klasse von Frau Radtke/Frau Stehmeier
2. Preis: Grundschule Weener, Weener: 3. Klasse von Frau Ibsen
2. Preis: Grundschule Weener, Weener: 3. Klasse von Frau Ibsen
3. Preis: Grundschule Pulverberg, Bremen: 1. Klasse von Frau Wolter
Ausstellung:
05. September bis 28. Oktober 2009
„Emil Nolde – Die Kraft der Farbe“, Aquarelle und Grafiken
Öffnungszeiten: 9.00 – 19.00 Uhr, Eintritt frei








