Musikalisches Highlight unter freiem Himmel auf Spiekeroog
Mit der Aufführung der Wagner-Oper "Der fliegende Holländer" zeigte die Insel ihre besondere Note
Spiekeroog (09.07.2008) Rund 2000 Urlauber, Insulaner und Gäste verfolgten gestern Abend in einer einmaligen Aufführung Wagners romantische Oper „Der Fliegende Holländer“ im Hafen von Spiekeroog. Präsentiert wurde dieses musikalische Ereignis gemeinsam von dem Theater Bremen, der Nordseebad Spiekeroog GmbH sowie dem Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog. Die Aufführung wurde initiiert vom Bremer Reeder Niels Stolberg und war ein Geschenk an die Insel, zu der alle Insulaner und Gäste herzlich eingeladen waren.
Niels Stolberg: „Das Opernerlebnis vor der einzigartigen Naturkulisse Spiekeroogs war ein Gesamtkunstwerk der besonderen Art. Künstler und Zuhörer waren in einer Atmosphäre der Kreativität verbunden.“ Im Mittelpunkt des Abends stand Wagners großartige Musik, gespielt von den Bremer Philharmonikern unter der Leitung des Generalmusikdirektors Markus Poschner.

Zu den herausragenden Solisten des Abends gehörten der Bassist Kurt Rydl, bekannt durch Opernauftritte von Mailand bis Los Angeles, und Kirsten Blanck, die zahlreiche Erfolge an der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper und der Semperoper Dresden feierte.
Weiterer Opernstar des Openair-Events war Markus Marquart, der unter anderem auf viel beachtete Auftritte unter Simon Rattle in Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen zurückblicken kann. Die Ensemblemitglieder des Theater Bremen an dem Inselabend waren Mark Duffin, der im vergangenen Herbst sein bemerkenswertes Debüt an der Oper San Francisco als „Don Carlos“ gab, sowie Barbara Buffy und Benjamin Bruns.

Mit diesem musikalischen Highlight hielten das Theater Bremen, die Nordseebad Spiekeroog GmbH und das Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog eindeutig Kurs auf Neuland und boten eine erfolgreiche Ergänzung zum kulturellen Inselprogramm. Ein Wagnis mit gelungenem, beeindruckendem Ergebnis, denn die 2000 Zuschauer dieser einmaligen Aufführung zeigten sich begeistert von der konzertanten Aufführung unter freiem, wenn auch zeitweise bedecktem Nordseehimmel.
Thomas Doellinger, Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH: „Dieses Ereignis war eine echte Herausforderung. Unser besonderer Dank gilt allen aktiven Kräften vor Ort. Für die Gäste der Insel war es ein ganz besonderes Ereignis, und darüber freuen wir uns.“
Für die Gäste waren 1000 Freilichtbühnenplätze und zahlreiche Stehplätze vorbereitet. Die aufwändige Ton- und Lichtanlage mit allein 70 Mikrofonen und 22 Bühnenscheinwerfern erforderte ein zusätzliches Stromaggregat. Als segelnde Kulisse mit dabei war die 24 Meter lange Hansekogge „Roland von Bremen“, die ihren Liegeplatz die meiste Zeit des Jahres mitten in Bremen am Martinianleger hat.

Bereits am vergangenen Sonntag wurde das komplette Bühnenequipment für den Aufbau, Ton und Licht in zwei große Trucks verladen und per Frachtschiff auf die Insel gebracht. Sofort im Anschluss sorgten 20 Bühnenarbeiter des Theater Bremen mit zusätzlicher Unterstützung einer Spezialfirma für die Einrichtung der Bühne, die im Molenbereich des Hafens aufgebaut wurde.
Eine Sonderfahrt der Spiekeroog-Fähre brachte die Musiker und Ehrengäste um Mitternacht wieder zurück ans Festland.
Spiekeroog (09.07.2008) Rund 2000 Urlauber, Insulaner und Gäste verfolgten gestern Abend in einer einmaligen Aufführung Wagners romantische Oper „Der Fliegende Holländer“ im Hafen von Spiekeroog. Präsentiert wurde dieses musikalische Ereignis gemeinsam von dem Theater Bremen, der Nordseebad Spiekeroog GmbH sowie dem Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog. Die Aufführung wurde initiiert vom Bremer Reeder Niels Stolberg und war ein Geschenk an die Insel, zu der alle Insulaner und Gäste herzlich eingeladen waren.
Niels Stolberg: „Das Opernerlebnis vor der einzigartigen Naturkulisse Spiekeroogs war ein Gesamtkunstwerk der besonderen Art. Künstler und Zuhörer waren in einer Atmosphäre der Kreativität verbunden.“ Im Mittelpunkt des Abends stand Wagners großartige Musik, gespielt von den Bremer Philharmonikern unter der Leitung des Generalmusikdirektors Markus Poschner.

Zu den herausragenden Solisten des Abends gehörten der Bassist Kurt Rydl, bekannt durch Opernauftritte von Mailand bis Los Angeles, und Kirsten Blanck, die zahlreiche Erfolge an der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper und der Semperoper Dresden feierte.
Weiterer Opernstar des Openair-Events war Markus Marquart, der unter anderem auf viel beachtete Auftritte unter Simon Rattle in Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen zurückblicken kann. Die Ensemblemitglieder des Theater Bremen an dem Inselabend waren Mark Duffin, der im vergangenen Herbst sein bemerkenswertes Debüt an der Oper San Francisco als „Don Carlos“ gab, sowie Barbara Buffy und Benjamin Bruns.

Mit diesem musikalischen Highlight hielten das Theater Bremen, die Nordseebad Spiekeroog GmbH und das Galerie- und Künstlerhaus Spiekeroog eindeutig Kurs auf Neuland und boten eine erfolgreiche Ergänzung zum kulturellen Inselprogramm. Ein Wagnis mit gelungenem, beeindruckendem Ergebnis, denn die 2000 Zuschauer dieser einmaligen Aufführung zeigten sich begeistert von der konzertanten Aufführung unter freiem, wenn auch zeitweise bedecktem Nordseehimmel.
Thomas Doellinger, Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH: „Dieses Ereignis war eine echte Herausforderung. Unser besonderer Dank gilt allen aktiven Kräften vor Ort. Für die Gäste der Insel war es ein ganz besonderes Ereignis, und darüber freuen wir uns.“
Für die Gäste waren 1000 Freilichtbühnenplätze und zahlreiche Stehplätze vorbereitet. Die aufwändige Ton- und Lichtanlage mit allein 70 Mikrofonen und 22 Bühnenscheinwerfern erforderte ein zusätzliches Stromaggregat. Als segelnde Kulisse mit dabei war die 24 Meter lange Hansekogge „Roland von Bremen“, die ihren Liegeplatz die meiste Zeit des Jahres mitten in Bremen am Martinianleger hat.

Bereits am vergangenen Sonntag wurde das komplette Bühnenequipment für den Aufbau, Ton und Licht in zwei große Trucks verladen und per Frachtschiff auf die Insel gebracht. Sofort im Anschluss sorgten 20 Bühnenarbeiter des Theater Bremen mit zusätzlicher Unterstützung einer Spezialfirma für die Einrichtung der Bühne, die im Molenbereich des Hafens aufgebaut wurde.
Eine Sonderfahrt der Spiekeroog-Fähre brachte die Musiker und Ehrengäste um Mitternacht wieder zurück ans Festland.








